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Bezirksklassist SSV ist neuer Norder Stadtmeister im Hallenfußball

Bericht vom 31.12.2002 (Marco Hagemann)

Quelle: Ostfriesischer Kurier, Ausgabe Montag, 31.12.2002

Süderneuland entthront den Titelverteidiger

Norden. Die Spieler des Süderneulander SV machten nicht nur auf dem Parkett die beste Figur, sondern auch bei der anschließenden Party. In einheitlich geschmackvollen, grauen Anzügen feierten die SSV-Kicker den Triumph bei der Norder Stadtmeisterschaft im Hallenfußball. In souveräner Manier sicherte sich der Bezirksklassist am Sonnabend in der Wildbahnhalle den Titel. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahressieger und Favoriten FC Norden siegten die Süderneulander mit 3:0 und ließen danach nichts mehr anbrennen. Mit einem 2:2 gegen den SV Leybucht und einem 7:0-Schützenfest über Concordia Norden-Neustadt machte das Team um Spielertrainer Peter Schröter den Titelgewinn perfekt. Die sieben ausrichtenden Norder Sportvereine, deren Mitarbeiter mit stundenlangem, unermüdlichen Einsatz für einen Reibungslosen Ablauf sorgten, durften sich über eine tolle Kulisse freuen. Rund 600 Zuschauer - und damit deutlich mehr als in den vergangenen Jahren - verfolgten die Titelkämpfe und sorgten dafür, dass die Kasse stimmte. "Mit der Resonanz bin ich sehr zufrieden", sagte Ludwig Freesemann als Sprecher der Organisatoren. Der SSV stellte die mit Abstand spielstärkste Mannschaft. Thomas Jakobs, bester Spieler des Turniers, Peter Schröter und Joachim Frodermann demonstrierten, was Hallenfußball so reizvoll macht: Mit technischen Kabinettstückchen, schnellen Kombinationen und herrlichen Toren begeisterten sie das Publikum. In der Auftaktbegegnung gegen den Kreisleistungsklassisten PSV unterstrichen die Süderneulander mit einem 3:1-Erfolg ihre Ambitionen. "Das erste Spiel ist immer das schwierigste", atmete Spielertrainer Peter Schröter, der vom verletzten Klaus Rumfeld als Coach unterstützt wurde, erst einmal durch. Gegen den VfB Norden, der mit einem unerwartet glatten 3:0-Sieg über den SV Leybucht gestartet war, trafen Axel Schobelt, Frank Grüneweg und Thorsten Kassens zum 3:1-Sieg. "Das iest jetzt sicherlich die vorentscheidende Partie", heitzte Hallensprecher Remmer Hedemann die Stimmung vor dem Duell mit dem FC Norden an. Der Titelverteidiger, der eine insgesamt enttäuschende Vorstellung ablieferte, konnte den Süderneulandern allerdings kaum Paroli bieten. Schon nach 50 Sekunden markierte Joachim Frodermann das 1:0. Thomas Jakobs erhöhte nach sehenswerter Vorarbeit von Peter Schröter in der fünften Minute, ehe Patrick Roth vor dem einschussbereiten Thomas Jakobs bei einem Rettungsversuch per Eigentor zum 3:0-Endstand ins eigene Netz traf. "Vom FC Norden hatte ich mehr erwartet und nicht gedacht, dass es eine derart klare Angelegenheit werden würde", wunderte sich nicht nur Peter Schröter über die schwache Gegenwehr des Bezirksligisten, bei dem Erich Heyken den im Urlaub weilenden Trainer Karsten Golnik auf der Bank vertrat. Gegen den SV Leybucht, der nach verschlafenen Start immer besser ins Spiel fand, wäre der SSV allerdings beinache gestrauchelt. Jens Müller und Michael Tjaden brachten den Außenseiter im spannendsten Spiel des Turnieres zweimal in Führung, die Thomas Jakobs aber jeweils egalisierte. Der Ausgleichstreffer zum 2:2 gelang "Jacko" dabei erst 44 Sekunden vor der Schlusssirene. Beim "Schaulaufen" gegen die überforderte Vertreten von CNN, deren Spieler mit sichtlichen Konditionsmängeln zu kämpfen hatten, gelang Torjäger Joachim Frodermann mit seinen Treffern zum 5:0, 6:0 und 7:0 ein lupenreiner Hattrick. Mächtig zur Sache ging es in der Partie zwischen dem FC Norden und dem SV Leybucht. Zwei SVL-Akteure bekamen Zeitstrafen aufgebrummt. Die einfallslosen Norder konnten aus der vierminütigen numerischen Überlegenheit aber kein Kapital schlagen und kassierten in Überzahl sogar noch den Ausgleich zum 2:2. Mit zehn Punkten belegte der FC Norden im Endklassement Platz zwei vor dem PSV Norden, dem SV Leybucht, VfB Norden und Concordia Norden-Neustadt. Süderneulander SV: Olaf Feldmann, Heiko Harms, Peter Schröter, Thorsten Kassens, Frank Grüneweg, Thorsten Kassens, Thomas Jakobs, Axel Schobelt, Joachim Frodermann.

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